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Microneedling einfach erklärt – alles Wissenswerte zu der modernen Behandlung

09
Mrz

Microneedling einfach erklärt – alles Wissenswerte zu der modernen Behandlung

Mikroneedling ist eine schonende und moderne Variante die Haut zu verjüngen, zu straffen und mit wenig zeitlichem Aufwand zu pflegen. Die apparative Kosmetik erscheint zunächst jedoch nicht nur merkwürdig, sondern regelrecht beängstigend. Denn um einen Effekt zu erzielen, müssen der Haut mikroskopische Verletzungen zugeführt werden.

Was ist Microneedling und wie funktioniert es?

Bei dem Microneedling nach der Babor-Methode werden kurze, dünne Nadeln wenige Millimeter in die Haut gestochen. Dadurch entstehen mikroskopische Wunden in der obersten Hautschicht.

Dies erfüllt gleich mehrere Funktionen. Zum einen wird durch die Verletzungen ein Heilungsprozess angeregt. Daraufhin produziert der Organismus vermehrt

– Elastin
– Hyaluronsäure
– und Kollagen.

Diese Stoffe sind entscheidend für eine straffe und glatte Haut. Diese Entwicklung wird jedoch nicht nur durch das Microneedling allein hervorgerufen. Denn bei der Babor Methode werden im Anschluss an den Einsatz der Nadeln pflegende Mittel eingesetzt, die aufgrund der angeritzten Haut tiefer in diese eindringen können.

Wann ist Microneedling sinnvoll?

Die hauptsächlichen Einsatzgebiete der Methode sind:

– Dehnungsstreifen
– Falten
– Narben

Diese Hautveränderungen können von der Behandlung profitieren und sowohl die Hautstruktur als auch das Erscheinungsbild der betroffenen Stellen verbessern. Dafür kann eine regelmäßige Wiederholung der Anwendung erforderlich sein.

Vorteile der Microneedling-Behandlung

Das minimal-invasive Microneedling erfordert lediglich eine kurze und schnelle Anwendung. Durch die Schnelligkeit, mit der sich die Nadel bewegt, spüren die meisten Anwender nicht die einzelnen Stiche. Dadurch ist lediglich ein leicht unangenehmes Gefühl vorhanden und eine Betäubung ist in den meisten Fällen nicht notwendig.

Dennoch ist es aber möglich, eine lokale Betäubung einzusetzen. Das empfiehlt sich immer dann, wenn es sich um eine besonders empfindliche Körperstelle handelt, das Schmerzempfinden sehr hoch ist oder bei Behandlungen größerer Bereiche.

Gut zu wissen

Da es sich bei dieser Methode um eine minimal-invasive Technik handelt, ist bei richtiger Durchführung und anschließend korrekter sowie umfassender Pflege der Haut weder mit Nebenwirkungen noch sonstigen Problemen zu rechnen. Normale Erscheinungen durch die Therapie sind unter anderem leichte Reizungen, wie:

– Rötungen
– Schwellungen
– leichte Wärmeentwicklung
– Empfindlichkeit gegen Berührungen und Reibung

Diese Beschwerden sollten allerdings innerhalb weniger Tage abklingen und nur in geringer Ausprägung auftreten. Halten sie länger an oder kommt es sogar zur Entwicklung von Wundschorf oder Eiter, liegt eine Entzündung vor. In diesen Fällen muss eine entsprechende Reinigung und Behandlung erfolgen. Besser ist es jedoch, durch entsprechende Sauberkeit und Pflege den Kontakt zu Keimen zu vermeiden.

Microneedling mit Ultraschall kombinieren

Gerne wird in Verbindung mit Microneedling, eine Ultraschall Behandlung kombiniert. Bei der hochfrequenten Ultraschallbehandlung (Sonophrese) wirken mehrere Phasen wie tiefe Wärmebehandlung, Mikromassage und einschleusende Phonophorese in einem, was zur Erweiterung der Zellzwischenräume führt.
So werden die Wirkstoffe besser aufgenommen und die Hauteigene Regenerationsprozesse und Zellerneuerung angeregt.

Ricarda Wiesen

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